Literaturschiff

Auf Initiative der Kulturausschussobfrau Eva Bachmayr wurde das Literaturschiff OÖ engagiert, um ein vielfältiges kulturelles Angebot in der Region zu verankern.

Der Literaturverein „Initiative.Literaturschiff – Verein für literarische Begegnungen in Oberösterreich“ besteht seit 2020 und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Literatur, Kunst und Kultur in all ihrer Vielfalt zu fördern. Der Verein versteht sich als Treffpunkt und Vermittlungsplattform für Schreibende und Literaturinteressierte. 





Lesung 2024


Mit großer Vorfreude begrüßten die Besucher die junge, aufstrebende Autorin „Toxische Pommes“, deren Perspektive und Schreibstil das Publikum fesselte. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von den außergewöhnlichen Musikern Peter Angerer und Werner Zangerle, die für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgten.

Als besonderes Highlight des Abends trat die renommierte Journalistin und Autorin Christine Haiden auf, die mit ihren tiefgründigen Einblicken und Fragen das Publikum zusätzlich begeisterte.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg: Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, und die Besucher waren von dem kurzweiligen Programm begeistert. „Es war ein unvergesslicher Abend, der zeigt, wie wichtig kulturelle Veranstaltungen für unsere Gemeinde sind“, resümierte Bachmayr.

Die Marktgemeinde Andorf ist stolz darauf, solche Veranstaltungen zu fördern und damit die kulturelle Landschaft in der Region zu bereichern. Ein besonderer Dank daher auch an den Verein Literaturschiff OÖ, der diese Zusammenarbeit ermöglicht hat.

 Toxische Pommes 2024




Lesung 2025

Der renommierte Journalist Paul Lendvai liest am 20. Oktober um 19.30 Uhr im Franz-Xaver-Gerl-Saal der Landesmusikschule Andorf aus seinem neuen, im Hanser Verlag erschienenen Buch „Wer bin ich“. Die Moderation des Abends sowie das Gespräch mit Paul Lendvai übernimmt Günter Kaindlstorfer, ebenfalls bekannter Journalist.

 

Der 96-jährige Paul Lendvai ist Österreicher, Ungar, Jude und Europäer: Was bestimmt seine Identität? Geboren in Budapest, überlebte er nur knapp den Holocaust. 1953 wurde er als „Trotzkist“ inhaftiert und danach mit Berufsverbot belegt, 1957 gelang ihm die Flucht nach Österreich. Hier fand er eine neue Heimat, hier wurde er zum international tätigen Journalisten. In seinem neuen Buch verknüpft er Biografisches mit Analytischem, heimische mit europäischer Politik. Trotz aller Kritik an Viktor Orbán ist er mit Ungarn eng verbunden. Und seit der Antisemitismus weltweit zunimmt, fühlt er sich stärker denn je als Teil der jüdischen Schicksalsgemeinschaft. In seinen Schilderungen wird deutlich: Identität besteht aus vielen Facetten, zusammen bilden sie das Wesen des Menschen.


Lendvai war Leiter des ORF-Europastudios, ist Kolumnist der Wiener Tageszeitung „Der Standard“ und hat für seine journalistische Tätigkeit zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten. 

 

Der gebürtige Oberösterreicher Günter Kaindlstorfer ist Kultur- und Wissenschaftsjournalist u.a. beim ORF, Moderator und Schriftsteller. 


Der Saal ist bis auf den letzten Platz gefüllt.