Meilensteine der Geschichte - Eine Zeitreise durch die Jahrhunderte
Vor 900 Jahren wurde Ammandorf erstmals urkundlich erwähnt, und vor 75 Jahren war die Markterhebung ein markantes Ereignis in der jüngeren Geschichte unserer Gemeinde. Diese außergewöhnlichen Jubiläen bieten die Gelegenheit, die reiche Geschichte, die kulturelle Vielfalt und den Gemeinschaftssinn der Menschen in unserer Gemeinde sichtbar zu machen.
Die Zeittafel bietet Ihnen einen Überblick über die bedeutendsten Ereignisse seit der ersten urkundlichen Erwähnung. Von den frühen Anfängen bis hin zu den modernen Entwicklungen – hier können Sie die wichtigsten Wendepunkte und Erfolge nachvollziehen, die die Geschichte geprägt haben. Ein wertvoller Leitfaden, der die historische Geschichte von Andorf als Erbe erhält.
Geschichte bis zur Markterhebung im Jahr 1951
Die ersten Erwähnungen Andorf betreffend stammen aus den Jahren um 1126. So sind in dieser Zeit erstmals die Kirche und der Ortsname mit der Schreibweise „Ammandorph“ erwähnt. Als Namensgeber dürfte ein Sippenvorstand oder Grundherr namens Amo gedient haben (Amodorf). Die erste Ansiedlung wird auf dem Burgstall vermutet.
Der domkapitelsche passauische Maierhof (später Kaufhaus Oppitz) wird erbaut. Er ist sozusagen das „Schloss“ von Andorf – insofern von überragender Bedeutung für die Ortsentwicklung. Zu diesem Maierhof gehören rund 60 % des Ortsgebietes. Allein der Grundbesitz beträgt 222 Joch. Hinzu kommt der Zehent von 193 Höfen. Der Maierhof ist von 1740 bis 1838 in Besitz der Adelsfamilie von Pflachern und wird ab 1838 zerstückelt. Dadurch werden neue Baugründe geschaffen.
Andorf wird eine Pfarre des Domkapitels der Diözese Passau. Daher wird bei der Gestaltung des Andorfer Wappens auch der „Passauer Wolf“ dargestellt. Die Kirche ist St. Stephan geweiht. 1684 wird Andorf fürstbischöflich passauische Pfarre und ab 1803 eine österreichische Pfarre der Diözese Linz.
Beginn der Pfarrmatriken (= Aufzeichnung der Tauf-, Heirats- und Sterbefälle) durch die Andorfer Pfarre. Sie bilden quasi das familiäre Namensgedächtnis der Andorferinnen und Andorfer. So werden zwischen 1581 und 1900 ca. 26.000 Todesfälle, etwa 6.500 Eheschließungen und ca. 32.000 Geburten verzeichnet.
In der Pestzeit entsteht die sogenannte „St.-Sebastianskirche im Ried“. Detailreich initiiert und dokumentiert vom damaligen Maier von Andorf, Hans Toblinger. Der Anlass für den Bau ist die damals grassierende Pest. Als Baumeister wird der Schweiz-Italiener Bartholomäus Viscardi gewonnen. Beinahe die gesamte damalige Andorfer Bevölkerung ist in Form von Spenden bzw. Arbeits-und Materialleistungen in dieses Gemeinschaftsprojekt eingebunden. Durch den Schwanthaler-Altar und die Schutzmantelmadonna ist diese Kirche ein kunsthistorisches Schmuckstück.
Im Österreichischen Erbfolgekrieg (Österreich gegen Bayern) führen Hungersnot, Seuchen und Übergriffe von Soldaten dazu, dass die Zahl der Sterbefälle innerhalb eines Jahres auf mindestens 223 ansteigt.
Das Innviertel fällt nach den Vereinbarungen des Friedens von Teschen an Österreich.
Während der Napoleonischen Kriege wird das Innviertel noch einmal kurz bayerisch. Die seit 1784 eingeführten Hausnummern werden vorübergehend abgeändert.
Großer Brand von Andorf am 12. Mai: Im Ortszentrum werden 29 Häuser samt Nebengebäuden durch das Feuer vernichtet. Über Personenschäden ist nichts bekannt. Als Brandstifterin gilt das sogenannte „Weinwaberl“ (=Barbara).
Zerstückelung des Maierhofes in Andorf. Der Besitzer, Baron von Pflachern, muss infolge aufwändigen Lebens seine Güter Hackenbuch, Großschörgern und Andorf verkaufen. Einen Großteil des Andorfer Besitzes übernimmt der Dorfbäcker Sebastian Huemer (später Gasthaus Feichtner). Dies führt durch die Schaffung von Baugründen sowie Wohn- und Gewerbehäusern (Wirte, Glaser, Hutmacher, Lederer u. a.) zu wirtschaftlichem Aufschwung.
Verlegung des Friedhofs vom Bereich der Kirche an den heutigen Standort am Kirchenberg.
Aufhebung der sogenannten Grundherrschaft. Bis dahin waren kirchliche oder adelige Grundherren die rechtlichen Besitzer. Von der Zahl der Untertanen her waren die größten Grundherren auf Andorfer Gebiet das Domkapitel Passau und das Kastenamt Schärding mit je etwa 100 untertänigen Häusern/Höfen; etwa 45 gehörten zum Stift Formbach, 26 zu Reichersberg, 26 zum Stift Suben u.a.m.
Bildung der Ortsgemeinden nach Katastralgemeinden. Es entstehen Ämter bei Gemeinden, Bezirk, Land und Bund, deren Aufgaben zuvor die Grundherrschaften wahrgenommen hatten. Die Bauern werden nun vollwertige Besitzer von Höfen und Gründen.
Liberalisierung der Gewerbeordnung. In Zusammenhang mit der Aufhebung der Grundherrschaft und dem Bau der Eisenbahn setzt ein wirtschaftlicher Aufschwung ein. Es entstehen zahlreiche kleine Gewerbebetriebe sowie Gasthäuser, etwa in Schulleredt, Griesbach, Rablern, „Wirt auf der Alm“, Reiterwirt/Teuflau, Petershofer, Glaserwirt (Andessner), Schöndorfer (später Bauböck) oder der Bahnwirt. Ältere Gasthäuser waren u. a. der Aignerwirt (Hintermayr), der im Bereich des Feichtner-Gastgartens gelegene Fischerwirt (abgetragen), der Auer Wirt in der Teuflau, der Huemer-Wirt in Winertsham sowie der Wirt auf der Edt in Heitzing (Mayrhofer).
Bau der Eisenbahnstrecke Wels–Passau (Zweigbahn der „Kaiserin-Elisabeth-Bahn“) innerhalb eines Jahres, eingleisig. Trotz anfänglichen Widerstands in Teilen der Bevölkerung führt die Bahn – begünstigt durch den Ausbau des Straßennetzes – zu starkem wirtschaftlichem Aufschwung.
Am 11. November 1877 gründet sich die erste Andorfer Feuerwehr. In den Folgejahren bis nach der Jahrhundertwende entstanden die Feuerwehren Schulleredt, Pimpfing und Linden.
In Andorf entstehen vier Ziegeleien: Der „Geldofen“(Feichtner und Stadler), der „Notofen“ an der Eggerdinger Straße (Erkner, Lindinger und Maier; 1918 abgebrannt), Werk I und Werk II („Andorfer Tonwerke“) unter Josef Hannak sowie der „Verdrußofen“ (Raiffinger, Weichselberger, Lechner; ab 1921 Ertl). Viele Häuser in Andorf werden mit Ziegeln und Dachschindeln dieser Werke neu errichtet.
Erster Weltkrieg: In Andorf sterben durch direkte Kriegseinwirkung 175 Männer, die meisten davon in Italien.
Errichtung der sogenannten Bösbauer-Villa (heute Gemeindeamt). An dieser Stelle stand jahrhundertelang das Färberhaus (alte Hausnummer Andorf 30), um 1900 befand sich dort eine Krämerei im Besitz der Familie Feichtlbauer v. Rußmaul in Kleinschörgern. Der Wiener Hans Bösbauer heiratet Franziska „Fanny“ Feichtlbauer, erwirbt das Färberhaus und lässt nach Plänen seines Schwagers Hans Feichtlbauer das prächtige Gebäude errichten. 1949 erwirbt die Gemeinde das Haus günstig; seit 1950 dient es als Gemeindeamt.

„Anschluss“ Österreichs: Nach dem Einmarsch deutscher Truppen und der Volksabstimmung am 10. April stimmen 100 % für den Anschluss.
Zweiter Weltkrieg: Rund 163 Andorfer fallen als Soldaten diesem Krieg zum Opfer.
Geschichte ab der Markterhebung im Jahr 1951 bis heute
Beschluss der OÖ Landesregierung, die Gemeinde Andorf aufgrund ihrer Geschichte und ihrer gegenwärtigen Bedeutung als wirtschaftlicher Mittelpunkt zum Markt zu erheben. Bei der Markterhebungsfeier am 1. Juli 1951 statt überreichte Landeshauptmann Dr. Heinrich Gleißner die Markterhebungsurkunde an Bürgermeister Anton Schwarz.

Das Andorfer Volksfest fand 1951 anlässlich der Markterhebung erstmals statt. In der vom Verschönerungsverein erstandenen, neuen Markthalle und im Bauböck-Saal gab es eine Gewerbeschau, in der Volksschule eine Handarbeits- und Zeichenausstellung. Am 30. Juni fand eine Tierschau statt.
Der Gemeindeausschuss der Marktgemeinde beschloss die Errichtung der Marktmusikschule. Initiator und erster Leiter war Prof. Ing. Ludwig Makovsky. 1977 übernahm das Land OÖ die Musikschule der Marktgemeinde in das Landesmusikschulwerk.
Schulbeginn in der öffentlichen Hauptschule. Anfangs in 4 Klassenzimmern im vorderen Volksschulhaus untergebracht, konnte schließlich am 22. Oktober 1956 der Unterricht im neuen, teilausgebauten Hauptschulgebäude aufgenommen werden. Otto Böhm war der 1. Direktor der Hauptschule und Gründer des Andorfer Volksbildungswerkes. Seit der Errichtung des Gebäudes wurden immer wieder Um- und Zubauten vorgenommen.
Seit 1986 wird auch jeweils eine Klasse pro Jahrgang mit dem Schwerpunkt Musik geführt. Heute präsentiert sich die Mittelschule als moderner und offener Ort für die Schülerinnen und Schüler.
Der Gemeindeausschuss beschloss die Einführung der Straßenbezeichnungen in Andorf.
Bezug des neuen Caritas-Kindergartens beim Pfarrhof. Das Pfarrheim mit dem Pfarrsaal wurde im Frühjahr 1961 fertiggestellt und feierlich eingeweiht.
Am 1. April 1963 erließ die Marktgemeinde Andorf einen Aufruf zur Gründung einer Ortsstelle des Roten Kreuzes. Das Gründungskomitee bestand aus Bürgermeister Anton Schwarz, Vizebürgermeister Josef Brandstetter, Bahnvorstand Franz Gaßner, Amtsleiter Franz Huber, Gemeindearzt Dr. Josef Löscher und Lehrer Hannes Schrattenecker.
Die Pramtal-Bundesstraße B 137 (heute Innviertler Straße) wurde durch LH-Stv. Dr. Erwin Wenzl bis Teufenbach feierlich dem Verkehr übergeben. Die Überführung der Andorfer Landesstraße in Richtung Lambrechten wurde bereits 1965 errichtet. Die B 137 stellt durch die Verbindung Richtung Wels bzw. Schärding/Passau bis heute eine wichtige Lebensader für Andorf dar.
Anlässlich der Einschaltung zum automatisierten Telefonverkehr fand eine Einschaltfeier statt. Die telefonische Erschließung hatte bereits im Jahr 1962 im Zuge der Bemühungen von Oberlehrer Hans Holz zur Gründung eines Maschinenringes begonnen. Im Rahmen der Andorfer Kulturwochen fand am 30. November 1976 im Feichtner-Saal die Gesamtabschlussfeier für die telefonische Erschließung der Marktgemeinde Andorf mit 982 Telefonanschlüssen unter dem Motto „Hallo Andorf“ statt.
Am 5.6.1976 wurde das Freibad durch den Sportreferenten der OÖ Landesregierung, LH-Stv. Gerhard Possart, offiziell eröffnet. Neben einem Plantschbecken gibt es ein Nichtschwimmer-, ein Schwimmer- und ein Sprungbecken. Nach mehr als 40 Jahren Betrieb wurde das Freibad von Herbst 2017 bis Frühling 2018 generalsaniert und sowohl baulich als auch technisch den aktuellen Erfordernissen angepasst. Die Kosten für die Sanierung des Freibades betrugen ca. € 4,000.000,00 netto.
Mitte Februar 1975 begann die Pramregulierung in Winertsham, die am 1.6.1979 mit einer Abschlussfeier beendet wurde. Zugleich wurde der vom Verschönerungs- und Volksfestverein um ca. 1 Mio. Schilling geschaffene Jubiläumspark „200 Jahre Innviertel bei Österreich“ mit dem Musikpavillon eröffnet und übergeben.

1978 startete die landwirtschaftliche Berufsschule, 1979 die landwirtschaftliche Fachschule in Andorf. Erst noch in anderen Gebäuden untergebracht (Winertshamer Weg 1, Gasthof Petershofer/Kirchenplatz), konnte die Landwirtschaftliche Berufs- und Fachschule 1987 in den Neubau in der Rathausstraße übersiedeln. Mehrere Zu- und Umbauten sowie eine stete Erweiterung des schulischen Angebotes machen die Schule zu einem Erfolgsprojekt.
Im Herbst 1988 wurde nach ca. 3-jähriger Bauzeit das neue Schulgebäude der Volksschule und der Landesmusikschule seiner Bestimmung übergeben. Zu diesem Zeitpunkt war Hannelore Reisinger provisorische Leiterin der Volksschule und Johann Ringer Leiter der Landesmusikschule Andorf. Im Zuge der Übersiedlung in das neue Volksschulgebäude mit 12 Klassen wurde die Volksschule in Winteraigen aufgelassen.
Die Partnerschaft mit der Gemeinde Konnersreuth in der Oberpfalz wurde in einer Feier besiegelt.
Nach 7-jähriger Bauzeit wurde das Sportzentrum in Andorf feierlich eröffnet. Die Baukosten beliefen sich auf 16,7 Millionen Schilling.
Der Bau des pflegegerechten Altenheimes in Andorf mit einer Kapazität von ca. 100 Betten und einem geschätzten Kostenaufwand von ca. 100 Mio. Schilling wurde am 17.9.1993 begonnen. Die Marktgemeinde Andorf hat für dieses Bauwerk des Sozialhilfeverbandes Schärding lediglich das Grundstück bereitstellen müssen.
Die 5.000ste Andorferin wurde geboren: Lena Schlederer, Tochter von Mag. Ingrid und DI Johann Schlederer. Bürgermeister Reg.Rat Hannes Schrattenecker überreichte zu diesem Anlass eine Urkunde und ein kleines Präsent.
Von 1999 bis 2001 fand ein großangelegter Umbau der Bahn-Infrastruktur in Andorf statt. Im Zuge des Bahnhofsumbaues wurden 2 Bahnunterführungen errichtet und im Mai (Eggerdinger Straße) bzw. November 2000 (Lambrechtner Straße) für den Verkehr freigegeben. Mit der Ampel bei der Unterführung Lambrechtner Straße ging auch die 1. Ampelanlage des Bezirkes Schärding in Betrieb.
Am 4. Mai 2001 wurde der Bevölkerung in einem Festakt der umgebaute Bahnhof Andorf präsentiert. Ein neuer Inselbahnsteig mit Bahnsteigtunnel von der Bahnhofstraße und von der Ziegeleistraße, behinderten- und kinderwagengerechte Zugänge sowie Lärmschutzwände eine Park&Ride-Anlage mit 100 KFZ-Abstellplätzen und 60 überdachten Fahrradständern, 2 Fahrgastlifte und die beiden neuen Straßenunterführungen wurden unter Mitfinanzierung der Gemeinde sowie des Landes Oberösterreich von der ÖBB errichtet. Die Gesamtinvestitionskosten lagen bei 326 Mio. Schilling.

Am 19. Juni 2002 wurde unter Einsatz von Fachkräften eines Sprengkommandos des Oö. Landesfeuerwehrverbandes wenige Meter neben der Harter Straße mit dem funktionslos gewordenen Lagerturm des Leca-Werkes ein Andorfer Wahrzeichen gesprengt. Fielen bereits in den 60er-Jahren die Schlote der Andorfer Ringöfen Sprengungen zum Opfer, so war es diesmal ein markantes Bauwerk des Nachfolgebetriebs.
Von der Vision zur Realität – so kann das jahrzehntelange Bemühen um eine HTL in Andorf umschrieben werden. Am 11. September 2002 nahm die HTL Innviertel-Nord Andorf mit einer Klasse den Schulbetrieb im alten Volksschulgebäude in Andorf bzw. in den Werkstätten der Berufsschule Schärding und der Landwirtschaftlichen Fachschule in Otterbach auf. Mit der Leitung der HTL - Fachrichtung Werkstoffingenieurwesen – wurde DI Josef KARL betraut.
Nach nur 18-monatiger Bauzeit wurde schließlich das von den AT4 Architekten entworfene neue Schulgebäude am 10.19.2012 seiner Bestimmung übergeben. Es besteht aus 8.500 m³ Beton und 850 Tonnen Stahl, die Gesamtbaukosten betrugen € 13,2 Mio. Auf 6.500 m² Nutzfläche befinden sich 14 Klassenzimmer, Werkstätten, Sonderunterrichtsräume, ein Turnsaal und Räume für die Schulverwaltung.

Am 4. Juni 2004 wurde das neue Einsatzzentrum in der Bahnhofstraße feierlich eröffnet. Das Gebäude wurde mit einem Gesamtaufwand von netto € 2.663.000 hergestellt und bietet zeitgemäße Arbeitsbedingungen für die Einsatzkräfte der Gendarmerie, des Roten Kreuzes und der Freiwilligen Feuerwehr.
Nach 50 Jahren „Tragedienst“ wurde die alte Brücke am 27.5.2008 ins Wasser der Pram gesenkt. In viereinhalb-monatiger Bauzeit wurden die beiden Seiten von Andorf mit einer neuen Brücke wieder verbunden, welche am 5.10.2008 für den Verkehr freigegeben werden konnte.

Am 14. Dezember 2010 fällte Johann Windhager das Andorfer Wahrzeichen und Naturdenkmal „Kaiserlinde“ am Kirchenberg. Nach mehreren Bränden (Blitzschlag und ungeklärte Brandstiftungen) war der geschichtsträchtige Baum, der 1898 zum 50. Regierungsjubiläum von Kaiser Franz Josef von Feuerwehrkameraden gepflanzt wurde, nicht mehr zu erhalten.
Im März 2011 wurde auf Initiative der vier Andorfer Feuerwehren eine neue Linde gepflanzt, welche am 17. April 2011 in einem Festakt von Pfarrer Mag. Erwin Kalteis geweiht wurde.
Die Pandemie beeinflusste auch das Leben in Andorf nachhaltig. Am 24. April 2020 musste die Gemeinderatssitzung aufgrund der Corona-Pandemie erstmals vom Festsaal der Mittelschule in die Sporthalle verlegt werden, da nur so der einzuhaltende Abstand von 1 m zwischen den teilnehmenden Gemeinderäten gewährleistet werden konnte.
Vom 12. bis 14. Dezember 2020 fand in der Sporthalle Andorf aufgrund der Corona-Pandemie eine Massentestung der Andorfer und Sighartinger Bevölkerung statt. Für die Organisation der Massentestung war die Gemeinde unter Mithilfe des Roten Kreuzes und der Feuerwehr verantwortlich.
Von Herbst 2019 bis Ende 2020 sowie von Februar 2024 bis Mitte 2025 wurde der Ausbau des Glasfasernetzes in den Ortschaften und im Ortsgebiet vorangetrieben.